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Review: Fresenhagen
Open Air
Kilometerlange
Autoschlangen wiesen schon früh den Weg zum Festivalgelände
des beliebten Open Air Ereignisses zu Ehren des unvergessenen Rio
Reiser.
Rund
13 000 Besucher waren auf dem, direkt in einem riesigen Maisfeld
gelegenen, Gelände versammelt um den Songs der hochkarätigen
Bands zu lauschen, die an diesem Abend unter dem Motto „Mein
Name Ist Mensch“ auf der Bühne standen. Die ersten
Musiker (Shakespeare Company) spielten alte Ton
Steine Scherben-Cover, schon während die Besucher
erst herbei strömten.
Richtig gerockt wurden die Maisfelder von Klaus Schulz, einem ebenfalls
bereits legendären Mitstreiter Rios, bei dessen Käptn
Kaos Club, bestehend aus Gunther Laudahn (Git.), Reggie
Worthy (B.) und Söhnke Hardt am Schlagzeug,
die Massen tanzten und mit langen „Rock Me Baby“-Chören
antworteten. Als dann als Zugabe „Keine Macht Für Niemand“ erklang,
fand die Euphorie kaum Grenzen. Sogar die Regenwolken verzogen sich und
die Sicherheitskräfte hatten jede Menge damit zu tun, die tanzwütige
Meute im Zaum zu halten. Rio hätte sich bestimmt
gefreut!
Danach fand auch Stoppok gefallen mit seiner akustischen Gitarre und mit
Unterstützung des Käptn Kaos-Bassisten. Ein
paar Tausend sehr jugendliche Bravo-Leser, die sicher
noch nie von Rio gehört hatten, schrien sich die
Kehle wund nach einem Autogramm von Xavier Naidoo, der
einen superfetten Sound mitbrachte. -Allerdings erst nachdem er für
seine 17 (!) Musiker 17 frische Handtücher erhielt. Und Autogramme
gibt er gar nicht.
Marianne Rosenberg wurde euphorisch
begrüßt. Die übrigen Bands am deutlich
ruhigeren 2. Tag (Keimzeit u.a.) erfreuten
die immerhin noch verbliebenen ca. 2000 Gäste
und ließen ein vorbildlich organisiertes Kostenlos-Festival
friedlich ausklingen.
- Stefanie Ohl
• Berichte und Fotos vom Festival auch
unter
http://www.rioreiser.de/openair2004/openair.html
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